Wie Du Deine fruchtbaren Tage erkennen kannst

 

 

Hallo meine Liebe,

 

Heute möchte ich mit dir über Zyklusnotation, bzw. Zyklusbeobachtung sprechen, denn das ist ein ganz wichtiger Faktor im Kinderwunsch. Wenn du genau weißt, worauf du dabei achten musst, lernst du dabei nicht nur deinen Körper und deine Weiblichkeit besser kennen, sondern sondern kannst dadurch deine Chancen auf eine Schwangerschaft enorm erhöhen. Das genaue Beobachten des Zyklus hat bereits vielen Paaren zur Schwangerschaft verholfen und das seit vielen, vielen Jahren. Also eines gleich vorweg: Es lohnt sich...!  

 

Zyklusnotation: Wie geht das?

Im Grunde genommen geht es dabei darum, deinen Zyklus ab dem Zeitpunkt deiner Periode genau unter die Lupe zu nehmen. Dies tust du indem du genau beobachtest, wie sich dein Zyklus verhält und dir dabei bestimmte Aspekte notierst. Alles, was du dafür brauchen wirst, ist ein Zyklusnotizblatt. Das kannst du dir ganz einfach hier downloaden: https://www.mynfp.de/nfp-zyklusblatt. Alternativ dazu gibt es auch eine App, in die du deine gemessenen Werte eintragen kannst. Welche Werte das genau sind, darauf möchte ich im Folgenden etwas näher eingehen.

 

Aspekt 1: Wahrnehmen des Mittelschmerz

Der erste Aspekt, den du im Laufe deines Zyklus beobachten kannst ist der sogenannte Mittelschmerz. Dieser tritt ein paar Tage vor deinem Eisprung auf und macht sich durch ein leicht dumpfes Gefühlim Unterleib bemerkbar. Manche Frauen verspüren aber auch ein Ziehen im Unterleib, das teilweise bis zum Damm hin ausstrahlt. Der Mittelschmerz entsteht durch die Veränderung der Kapselspannung der Eibläschen. Generell verändert sich in dir Vieles, bevor der Eisprung eintritt, aber diese Kapselspannung verändert sich ganz besonders. Wenn du den Mittelschmerz spürst, trägst du diesen in dein Zyklusnotizblatt ein.

 

Aspekt 2: Beobachtung des Zervixschleims

Ein weiterer Punkt - vielleicht sogar der wichtigste - ist dein Zervixschleim. Der Zervixschleim ist der Schleim, der zur fruchtbaren Zeit aus deiner Scheide austritt. Er ist deshalb so wichtig, da das Sperma des Mannes sich nur dann fortbewegen kann, wenn dieser Zervixschleim vorhanden ist. Im Laufe des Zyklus verändert sich dein Zervixschleim: Mal ist er eher bröckelig, mal eher cremig, glasig oder relativ flüssig. Wenn es is Richtung fruchtbare Phase geht wird der Zervixschleim leicht glasig, sieht dabei ein bisschen aus wie klares Eiweiß und zieht Fäden. Also wenn du etwas von deinem Zervixschleim zwischen die Finger nimmst und diese dann auseinander ziehst, merkst du wie der Schleim sich sehr stark dehnen lässt und leichte Fäden zieht.

Hinsichtlich der Frage wo und wie genau du dir deinen Zervixschleim am besten näher anschauen solltest, gibt es unterschiedliche Meinungen und Methoden. Wenn bei dir sehr viel Zervixschleim vorhanden ist, kannst du das, was sich davon in deiner Unterhose sammelt, untersuchen. Probiere einfach mal aus wie er sich anfühlt und wie er aussieht - eher bröckelig, glasig, klar? Trage dann deine Erkenntnisse in dein Zyklusblatt ein. Eine andere Methode ist folgende: Hole einfach ein bisschen von deinem Zervixschleim aus deinem Scheideneingang heraus - dort sammelt sich normalerweise immer etwas davon an. Und dann schaust du ebenso: Wie ist die Konsistenz? Wie sieht er aus? Wie fühlt er sich an? Deine Beobachtungen trägst du dann wie gesagt auch hier wieder in dein Notizblatt ein.

Nähere Infos, wie du die verschiedenen Konsistenzen kategorisieren kannst, findest du zum Beispiel in dieser Tabelle: https://www.mynfp.de/zervixschleim-beobachten#tabelle

 

Aspekt 3: Messen der Basaltemperatur

Ebenso wichtig ist das Messen deiner Körpertemperatur, genauer gesagt deiner Basaltemperatur. Das bedeutet: Du misst jeden Tag zur möglichst selben Zeit deine Körpertemperatur, zum Beispiel oral. Die beste Zeit dafür ist direkt nach dem Aufwachen, noch im Bett liegend und bevor du aufstehst. Dann misst du ganz einfach mit einem regulären Thermometer deine Temperatur und notierst dir diesen Wert.

Wenn du das jeden Tag machst - und das solltest du auch - dann wirst du feststellen, wie sich dieser Wert ab einem gewissen Zeitpunkt in deinem Zyklus erhöht. Und zwar mit deutlichem Abstand zu vorhergehenden Temperatur. Um ein Indiz für deinen Eisprung zu haben, muss diese Temperaturerhöhung über mindestens drei Tage hinweg erhalten bleiben.

Generell tritt eine solche Temperaturerhöhung entweder direkt am Tag des Eisprungs oder am Tag danach auf. Damit hast du ein eindeutiges Indiz dafür, dass du einen Eisprung hast bzw. hattest und damit auch dafür, dass du fruchtbar bist. Bei ganz vielen Frauen bleibt die Temperatur erhöht bis die Periode einsetzt, das betrifft aber nicht alle Frauen. Auch hier siehst du also: Jede Frau ist anders!

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Untersuchen des Muttermundes

Je näher die fruchtbare Phase rückt, umso weicher wird dein Muttermund. Direkt nach der Menstruation ist er vergleichsweise am härtesten. Deinen Muttermund abzutasten und den Härtegrad zu beobachten, ist daher eine weitere Möglichkeit, die du als zusätzlichen Faktor zur Zyklusbeobachtung heranziehen kannst. Du findest deinen Muttermund am Ende deines Scheideneingangs. Am Anfang ist das Abtasten vielleicht ein wenig ungewohnt und es ist auch nicht zwingend notwendig, aber es kann dir zusätzliche Gewissheit beim Bestimmen deiner fruchtbaren Tage geben.

 

Spannung in den Brüsten - Was bedeutet das?

Sehr viele Frauen erzählen auch immer wieder, dass ihre Brüste spannen und fragen sich dann, was das denn bedeuten könnte. Auch das hängt tatsächlich ganz klar mit deinem Hormonsystem zusammen. Konkret bedeutet das, dass sich der Progesteronwert erhöht, welcher dann das Spannen in deinen Brüsten auslöst - und zwar auch hier nach dem Eisprung. Häufig bleibt diese Spannung auch erhalten, bis die Menstruation eintritt. Aber auch hier gilt: Ob und in welchem Ausmaß die Brüste spannen ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

 

Bleib konsequent in der Zyklusbeobachtung!

Der wohl wichtigste Tipp an dieser Stelle: Wenn du dich mit Zyklusnotation beschäftigen möchtest, um auf diese Weise deine fruchtbaren Tage herauszufinden, dann ist es essentiell, dass du konsequent bleibst. Denn all die oben genannten Tipps nützen dir wenig, wenn du sie nur unregelmäßig befolgst. Ein paar Tage lang zu messen und beobachten und dann wieder ein paar Tage lang nicht ist nicht sehr sinnvoll, wenn du ein tieferes Verständnis für deinen Körper entwickeln möchtest.

Wenn du aber konstant dran bleibst, ist die Zyklusbeobachtung eine wunderbare Möglichkeit, dich deinem Kinderwunsch ein großes Stück näher zu bringen. Außerdem bringt dich die Beobachtung auch wieder mehr in Verbindung mit dir selbst und mit deiner Weiblichkeit. Wie auch überall gilt auch hier: Sei geduldig mit dir, habe Spaß am Erforschen deines Körpers und fang einfach an!

 

Mach’s gut und bis bald,

deine Caroline

 

 

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